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Elterntaxi muss nicht sein!

Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) und der ökologische Verkehrsclub VCD ermuntern zusammen mit dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) alle Kinder, ihren Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zurückzulegen.

 

Zugleich appelieren die Verbände an die Eltern, ihre Kinder dabei tatkräftig zu unterstützen. Laufen Kinder morgens zu Fuß zur Schule oder zum Kindergarten, fördert dies ihre körperliche und geistige Entwicklung. Aktive Kinder sind den Tag über entspannter und können sich besser konzentrieren. Gerade Corona hat die Wichtigkeit einer krisenfesten Mobilität vor Augen geführt. Das empfolene Verkersmittel erster Wahl: Das Fahrrad oder die eigenen Füße.

Aber auch unabhängig von der Krise hat diese Art der Fortbewegung viele Vorteile. Besonders für Kinder ist Bewegung an der frischen Luft gesund, außerdem lernen sie, sich gut und sicher im Verkehr zu bewegen und tun der Umwelt etwas Gutes.

Der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, Holger Hofman, bestont: "Kinder brauchen für ihr Aufwachsen und ihre Teilhabe und Teilnahme an der Gesellschaft Autonomie und Orientierung im öffentlichen Raum. Es gibt meist keinen Grund, Kinder morgens mit dem Auto in die Schule zu chauffieren. Deswegen sollten Eltern gleich zu Beginn eines neuen Schuljahres das Auto stehen lassen und die Kinder entweder zu Fuß zu begleiten oder sie in Laufgemeinschaften selbstständig losziehen lassen. Das entspannt die teils chaotischen Verkehrssituationen vor den Schulen am besten."

Die Bundesvorsitzende des VCD, Kerstin Haarmann, ergänzt: "Wenn Kinder den Verkehr nur von der Rückbank eines Autos erleben, entgeht ihnen nicht nur Bewegung an der frischen Luft und der Spaß am Schulweg mit Freunden - sie lernen auch nicht, wie man sich eigenständig und sicher im Verkehr bewegt. Wollen Eltern ihren Kindern etwas Gutes tun, sollten sie das Elterntaxi stehen lassen."