Liebe Eltern, wichtige Infos zu den Ferienbetreuungen und der Weihnachtsfeier an der FSS finden Sie unter "Elterninfos"!

Die Grundbedürfnisse von Kindern sind das Erfahren von Akzeptanz und Toleranz durch andere Menschen, die Achtung als Person, der Schutz vor Gefahren, gesunde Ernährung und das Gefühl von Geborgenheit.

Eine einfühlsame pädagogische Begleitung bietet Angebote auf allen Bedürfnisebenen.

  • Psychologische Bedürfnisse >>> Wärme, Körperpflege, Durst, Schlaf, Hunger, Ruhe, Schmerzfreiheit.
  • Sicherheitsbedürfnisse >>> Geborgenheit, Schutz vor Gefahren, Vorsorge, Kleidung, Wohnung, Unabhängigkeit.
  • Soziale Bedürfnisse >>> Vertrauen, Freundschaft, Lob, Zuwendung.
  • Bedürfnisse nach Wertschätzung >>> Bewunderung, Kompetenz, Anerkennung, Leistung, Selbstvertrauen.
  • Bedürfnis nach Selbstentfaltung >>> Religion, Sinnfindung, Ästhetik, Wissenserwerb, Selbstverwirklichung, Kompetenzen ausbauen.
  • Physische Bedürfnisse >>> Bewegungsdrang fördern, sportlich messen, miteinander und gegeneinander kämpfen, Grenzen erfahren - setzen und überschreiten, Fairness, Fairplay, Motivation.
Um den Kindern ein faires Miteinander in Freizeit und Sport zu vermitteln lehnen wir uns an die Judo-Werte Des DJB an.

Die Judo-Werte des Deutschen Judo Bund

 

|Höflichkeit

Behandle Deine Trainingspartner und Wettkampfgegner wie Freunde. Zeige Deinen Respekt gegenüber jedem Judo-Übenden durch eine ordentliche Verneigung.

|Hilfsbereitschaft

Hilf Deinem Partner, die Techniken korrekt zu erlernen. Sei ein guter Uke. Unterstütze als Höher-Graduierter/Trainingsälterer die Anfänger. Hilf den Neuen, sich in der Gruppe zurecht zu finden.

|Ehrlichkeit

Kämpfe fair, ohne unsportliche Handlungen und ohne Hintergedanken

 

|Ernsthaftigkeit

Sei bei allen Übungen und im Wettkampf konzentriert und voll bei der Sache. Entwickle eine positive Trainingseinstellung und übe fleißig

   

|Respekt

Begegne Deinem Lehrer/Deiner Lehrerin und den Trainingsälteren zuvorkommend. Erkenne die Leistungen derjenigen an, die schon vor Deiner Zeit Judo betrieben haben.

 

|Bescheidenheit

Spiele Dich selbst nicht in den Vordergrund. Sprich über Deinen Erfolg nicht mit Übertreibung. Orientiere Dich an den Besseren und nicht an denen, deren Leistungsstand Du bereits erreicht hast.

|Wertschätzung

Erkenne die Leistung jedes Anderen an, wenn dieser sich nach seinen Möglichkeiten ernsthaft anstrengt.

|Mut

Nimm im Randori und Wettkampf Dein Herz in die Hand. Gib Dich niemals auf, auch nicht bei einer drohenden Niederlage oder bei einem scheinbar übermächtigen Gegner.

|Selbstbeherrschung

Achte auf Pünktlichkeit und Disziplin bei Training und Wettkampf. Verliere auf der Matte nie die Beherrschung, auch nicht bei Situationen, die Du als unfair empfindest.

|Freundschaft

Achte all diese Werte und alle Menschen. Dann wirst Du beim Judo unweigerlich Freunde finden.

  • |Regelmäßige Teamgespräche
  • |Konzeptionelles Arbeiten
  • |Gemeinsam getragene Organisationsstruktur
  • |Kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Eltern
  • |Kontaktpflege zu Träger, Schule und Eltern
  • |Intensive Öffentlichkeitsarbeit (Feste, Feierlichkeiten, Zeitungsartikel)

Die meisten Kinder hören auf das, was man sagt; einige Kinder tun, was man sagt; aber alle Kinder tun, was man selbst tut.

"Katleen Casey Thiesen"

Die Sport und Freizeitgestaltung nimmt in unserem Betreuungseinrichtungen einen hohen Stellenwert ein. Wir wirken damit der Reizüberflutung durch Medien und der Bewegungsarmut, im allgemeinen Kinderalltag, entgegen und bieten andere attraktive Angebote mit ausreichend motorischen Aktivitäten an.

Dabei finden die Kinder Entspannung und Ausgleich zu deren Schulalltag.

Zur physischen und motorischen Weiterentwicklung der Kinder bieten wir so oft als möglich ein Sport und Bewegungsprogramm an. Dieses wird auch zur sozialen Integration genutzt. Hierbei ist es uns wichtig dass alle Kinder daran teilnehmen.

Das Sport- und Bewegungsprogramm soll eine zentrale Rolle in unseren Betreuungseinrichtungen einnehmen – denn Sport macht stark und

  • |fördert die körperliche Fitness,
  • |ist wichtig für die soziale Integration,
  • |vermittelt Erfolgserlebnisse,
  • |stärkt das Selbstwertgefühl,
  • |steht für Gruppenerlebnisse,
  • |man lernt Verantwortung zu übernehmen,
  • |die Kinder lernen Regeln und Fairplay,
  • |baut Schwellenängste ab,
  • |steuert den Spiel und Bewegungsdrang.

In den ersten zwei Wochen des Schuljahres werden neue Kinder von der Schule abgeholt und zur Betreuung (im speziellen im Regenbogenhaus) begleitet. Dadurch baut sich zwischen Kindern, Eltern, sowie Betreuungspersonal Vertrauen auf.

Wir nutzen die „Wegbegleitung“ und zeigen den Kindern mögliche Konfliktsituationen, um ihnen die Sicherheit zu geben, den Weg später allein zu bewältigen.

Mit der Begehung der verschiedenen Räumlichkeiten den Einrichtungen und dem zugehörigen Außengelände erleichtern wir den Kindern am Anfang jeden Schuljahres die Eingewöhnungsphase. Wir geben ihnen dabei Orientierungshilfen, da im Rahmen dieser Aktion unsere "Regeln" und die wichtigsten organisatorischen Punkte gemeinsam besprochen werden.

Die Essenzeiten bieten uns und den Kindern die Möglichkeit zur Kommunikation und zum Informationsaustausch. Außerdem ist es uns ein Anliegen den Kindern Esskultur zu vermitteln:

  • |Pflege von Tischgesprächen
  • |Beachtung von Tischmanieren
  • |Gesunde und vollwertige Mahlzeiten

Bei den Essenszeiten achten wir auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.

In einem separatem Hausaufgabenraum können sich die Kinder ihren Aufgaben widmen. Dabei werden sie von Montag bis Freitag von BetreuernInnen betreut.

Die BetreuerInnen unterstützen die Kinder durch:

  • |Die Hinführung zum selbstständigen Arbeiten
  • |Anleitung zu einer sinnvollen Arbeits- und Zeiteinteilung
  • |Kontrolle ob Hausaufgaben erledigt wurden
Die Hausaufgabenbetreuung ist keine Nachhilfe und es wird auch nicht auf Richtigkeit der Hausaufgaben geachtet!

Nach Hausaufgaben und Sport steht den Kindern die übrige Zeit zur freien Verfügung. Auch werden AG's angeboten um die Kinder in ihren musischen, kreativen und sportlichen Fähigkeiten zu stärken und fördern. Dabei finden die Kinder Möglichkeiten zur Entspannung. Es können Kontakte und Freundschaften geknüpft und gepflegt werden. Ausgeprägt bzw. verinnerlicht werden dabei: Selbstverantwortlichkeit, Treffen von Entscheidungen und das Tragen von Konsequenzen der Entscheidungen.

Während der Freizeit gibt es immer wieder Konflikte untereinander. Diese können durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Interessen, Bedürfnissen und Meinungen entstehen. Auseinandersetzungen sind wichtig, da sie als Lern- und Erfahrungsfeld für die Entwicklung der Sozialkompetenz gesehen werden.

Die BetreuerInnen stehen den Kindern dabei zur Seite und unterstützen sie, eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden.

Unsere Einrichtungen verstehen sich als familienergänzend. Somit steht die gemeinsame Verantwortung der Kinder im Mittelpunkt der Beziehung zwischen Eltern und Betreuungseinrichtung. Bei der Erziehung kann die Betreuung nur unterstützend zur Seite stehen - hier stehen Eltern/Erziehungsberechtigte an erster Stelle.

Um eine positive Zusammenarbeit zu gewährleisten, und die Entwicklung des Kindes optimal zu fördern, sind gegenseitige Akzeptanz, Vertrauen, Geduld, Offenheit, gegenseitige Rückenstärkung, ähnliche Zielvorstellungen und ein regelmäßiger Informationsaustausch nötig.

Formen der Elternarbeit können sein:

  • |Aufnahmegespräch
  • |Elternfragebogen
  • |Tür- und Angelgespräch
  • |Elternbrief
  • |Beratungsgespräche nach Vereinbarung
  • |Familienfeste
  • |Elternabende
  • |Gemeinsame Projekte
  • |Elternbeirat

Die Aufsichtspflicht der BetreuerInnen beginnt, wenn das Kind in deren Obhut kommt und endet zu dem Zeitpunkt, wenn es die Einrichtung verlässt. Inhalt und Umfang der Aufsichtspflicht werden von vielen Faktoren bestimmt: körperliche, geistige, seelische und soziale Entwicklung des Kindes, sowie vom Gruppenverhalten, Gefährlichkeit der Beschäftigung, von der örtlichen Umgebung und von der Zumutbarkeit der BetreuerInnen.